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Ansprechpartner:
Winfried Binder
Tel.: 0551 370 74 98 4
binder(at)energieagentur-goettingen.de
Netzwerk Regenerative Energien
Das Netzwerk Regenerative Energien initiiert einen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis und ebnet den Weg für nachhaltige Energieprojekte.
Dieses Innovationsnetzwerk wird in den nächsten drei Jahren die Strukturen in der Region Göttingen im Bereich der regenerativen Energien maßgeblich gestalten. Alle Akteure der Region aus Wissenschaft, Praxis und verschiedenen Interessenvertretungen werden vernetzt, um von den wechselseitigen Erfahrungen zu profitieren und am Ende gemeinsam Projekte umzusetzen. Der aus der Wirtschaftsförderung stammende Ansatz zielt darauf ab, kleine und mittlere Unternehmen der Region mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich der regenerativen Energien zu versorgen. Umgekehrt wird auch eine Rückkopplung der Wirtschaft an die Wissenschaft angestoßen um wichtige Praxiserfahrungen einzubringen.
Ausgangslage:
Mit der Kombination aus innovativem Wissenschaftsstandort und ländlich geprägtem Umland bietet die Region Göttingen gute Voraussetzungen für den Ausbau der regenerativen Energien sowie die Entwicklung zu einem Zentrum für Wissenstransfer in diesem Bereich.
Sowohl die Georg August Universität als auch die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) sind im Bereich der regenerativen Energien aktiv und werden das Netzwerk prägen.
Der mit dem ersten Bioenergiedorf Jühnde und dem regionalen Entwicklungskonzept unter dem Titel „HotSpot Bioenergieregion Göttinger Land“ in die Wege geleitete Partizipationsprozess hat in der Region Göttingen bereits verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Bezügen zum Themenbereich regenerative Energien zusammengeführt. Diese Kontakte werden nun zu einem breit gefächerten und leistungsfähigen „Netzwerk Regenerative Energien“ ausgebaut.
Netzwerkstruktur:
Das „Netzwerk Regenerative Energien“ ist bei der Energieagentur Region Göttingen e.V. angesiedelt, wird von der Stadt Göttingen, dem Landkreises Göttingen sowie der Europäischen Union finanziell unterstützt und steht in engem Kontakt zur Georg-August Universität.
Hochschulen und Fachhochschulen, Weiterbildungseinrichtungen und Schulen, Planer, Ingenieure und Architekten, Anlagenbauer und Monteure, Bioenergielandwirte und Bioenergiegenossen, Windkraft- und Wasserkraftbetreiber, Energieversorger und Nahwärmenetzbetreiber, Verbraucher und Verwaltungen, Verbände, Umweltorganisationen und sonstige Interessenvertretungen sollen Teil des Netzwerkes sein, um Göttingen und das Göttinger Land zu einer einzigartigen und wettbewerbsfähigen regenerativen Energieregion zu machen.
Bei einem gemeinsamen Workshop Anfang 2011 werden die Netzwerkmitglieder erstmals die Gelegenheit haben, Themenschwerpunkte zu setzen und Projektideen zu formulieren.
Ausgewählte Themenschwerpunkte:
- Einbindung von regionalen Firmen mit Bezug zu regenerativen Energien
- Erfassung von Solaranlagen im Rahmen eines Wettbewerbs und Aufbau einer "SolarDachBörse" für Photovoltaikanlagen
- Koordinierung von Qualifizierungsangeboten in der Region und Mitgestaltung von Fortbildungen z.B. zum Thema Solares Bauen oder effiziente Erdwärmenutzung
- Bereitstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Erschließung weiterer Biomassepotenziale als Partner am Forschungsprojekt „BEST - Bioenergie-Regionen stärken“
- Unterstützung bei der Umsetzung von regionalen Projekten sowie bei Genossenschaftsgründungen z.B. durch Moderationsprozesse
- Anregung von Pilotprojekten z.B. zur Effizienzsteigerung beim Einsatz regenerativer Energien

